Die Hessenliga-Saisonstatistik
10.06.10 36 Spieltage, 342 Partien sind absolviert, die Hessenliga-Saison 2009/2010 ist beendet. Viel gab es zu bejubeln, aber auch Anlässe, vergebenen Gelegenheiten nachzutrauern. An dieser Stelle lassen wir die Saison Revue passieren. Tatsächlich trat die Viktoria mehrfach in Erscheinung. Welches Kuriosum hat Marco Roth in der abgelaufenen Spielzeit erreicht? Worauf wird Krisztian Szollar eher nicht stolz sein? Welches war die fairste, welche die am meisten verwarnte Mannschaft? Welche Trainer hatten das glücklichste Händchen? Wir sagen es Euch!
TORE
1217 Tore fielen in 342 Partien, was einem Schnitt von 3,56 Toren/Spiel entspricht. Die ereignisreichsten Spiele, zumeist jedoch aus negativer Sicht, waren die der SVA Bad Hersfeld (4,83), während die Viktoria mit 2,89 nur knapp hinter Eintracht Stadtallendorf rangiert, deren Wert von 2,83 Toren/Spiel auf die torärmsten Spiele schließen lässt.
HEIM- UND AUSWÄRTSBILANZ
Am Titel der U 23 des FSV Frankfurt ist nichts zu rütteln, wobei der FSV auswärts mit sieben Zählern Vorsprung die Tabelle anführt. Was die Heimspiele betrifft, so war Viktoria Urberach punktgleich mit dem Meister. 'Unsere' Viktoria beendet die Saison auf Platz 5 der Heimtabelle mit 35 Zählern (nur drei weniger als der FSV) und Platz 11 auswärts.
EINGESETZTE SPIELER
Insgesamt kamen 578 Spieler zum Einsatz. Die meisten benötigte neben der Viktoria die II. Mannschaft der Offenbacher Kickers (je 41), die wenigsten wurden beim KSV Baunatal eingesetzt (22).
DAUERBRENNER
15 Akteure kamen in allen 36 Saisonspielen zum Einsatz: Jaroslaw Matys, Christian Wolf (beide Baunatal), Adam Freund (Eschborn), Daniel Beck, Dominik Völk (beide Fernwald), Admir Pllana (RW Frankfurt), Dominik Weber (Hünfeld), Robert Cue (Klein-Karben), Christoph Weidenhausen (Marburg), Niels Kirchner, Tobias Oliev (Schwalmstadt), Mark Dillmann, Rafael Kurek (beide Urberach), Christian Wollenhaupt (Vellmar) und Erik Lederer (Würges) blieben von Sperren und Verletzungen verschont. Als einziger Spieler stand dabei Fernwalds Völk die vollen 3240 Minuten auf dem Feld.
Dauerbrenner der Viktoria war Simon Schmidt mit 34 Einsätzen von Beginn an.
EIN- UND AUSWECHSLUNGEN
Spieler mit den meisten Einwechslungen ist Sebastian Ullrich (Fernwald/21) vor Schwalmstadts Marcel Löber (20), gefolgt von Anthony Wade (Eschborn) und Salih Yasaroglu (Klein-Karben, beide 19).
Am häufigsten früher duschen ging Fabian Kallee (Hünfeld/22) vor André Meier (Schwalmstadt/21) und Ingo Czyrzewski (Marburg/19).
Auf Aschaffenburger Seite war Zubayr Amiri der am häufigsten ausgetauschte Spieler (12), Top-Joker mit zehn Einwechslungen: Ersan Banbal, jedoch fast ausschließlich vor der Winterpause.
TORJÄGER
Die Torjägerkrone sicherten sich Leif Langholz (Waldgirmes) und Steffen Moritz (Würges) mit je 25 Toren. Ihnen auf den Spuren Aziz Bouhaddouz (FSV Frankfurt/23), Jaroslaw Matys (Baunatal/22) und Andreas Baufeldt (Klein-Karben/21). Bester Viktoria-Schütze war Markus Gaubatz mit zehn Einschüssen.
Ein Kuriosum gelang Viktorias „Joker“ Marco Roth: Er avancierte dank seines Treffers in Bad Hersfeld zum ältesten Hessenliga-Torschützen der Saison.
JOKERTORE
126 der 1217 Tore erzielten Einwechselspieler, das entspricht 10,35 %. Mit Abstand das beste Händchen hatte Ignjac Kresic: Der Trainer von RW Frankfurt zog 17 (!) Mal den richtigen Joker. Umgekehrt waren Eschborn, Fernwald und Ober-Roden die Mannschaften mit den wenigsten Jokertoren (jeweils 2). Fünf Mal stachen Joker der Viktoria.
„Joker der Saison“ ist Klein-Karbens Salih Yasaroglu, der sechs Mal als Einwechselspieler traf, vor Maik Ciba (Baunatal), Sercan Kabar (RW Frankfurt) und Sebastian Ullrich (Vellmar/je 4).
FAIR-PLAY-STATISTIK
1463 Gelbe Karten verteilten die Schiedsrichter. Mit nur 37 (!) ist der FSV Frankfurt mit Abstand die fairste Mannschaft, am Schluss dieser Statistik rangieren RW Frankfurt und Schwalmstadt mit je 110 Verwarnungen, die Viktoria befindet sich mit 73 Mal Gelb im Mittelfeld.
88 Gelb-Rote Karten, die aber in der Hessenliga keine Sperren nach sich ziehen, gab es. Die meisten gegen Ober-Roden (9), die wenigsten gegen Marburg und Wörsdorf (je 1), zwei gegen die Viktoria.
42 Rote Karten zückten die Referee. Die meisten auch hier gegen Spieler von Ober-Roden (6), völlig straffrei blieb der FSV Frankfurt, zwei Viktoria-Akteure sahen Rot.
Jeweils fünf Mal vom Platz geschickt wurde neben Urberachs Naser Selmanaj auch Krisztian Szollar, zwei Mal in der Hinrunde im Viktoria-Trikot, drei Mal 2010 im Trikot von Ober-Roden.
Zusammenstellung: Matthias Schlenger mit Hilfe von toooor24.de