12.03.10 Eine Woche später als ursprünglich vorgesehen unternehmen nahezu alle Hessenligisten den zweiten Versuch, in die Restrunde zu starten. DIe Viktoria bekommt es dabei im heimischen Schönbusch-Stadion mit dem 1. FC Schwalmstadt zu tun und hofft, dass die Heimserie aufrecht erhalten bleibt. Die Platzbegehung am Freitagvormittag ergab jedenfalls keinen Grund, dass die Partie nicht ausgetragen werden könnte.
Denn neben Namensvetter Urberach ist auch die Aschaffenburger Viktoria daheim ungeschlagen. Die herausragende Ausbeute von erst vier Gegentoren entstammt freilich der ersten Saisonhälfte mit entsprechender personeller Besetzung. Abzuwarten bleibt, wie sich die neu formierte Mannschaft gegen einen nicht zu unterschätzenden Liga-Mitstreiter schlägt. Immerhin kam ein Großteil der Spieler in der II. Mannschaft beim 1:0 gegen Dornheim in den Genuss, Spielpraxis sammeln zu können.
Gegner Schwalmstadt indes hat sich die Saison über steigern können. 0:0 endete das Hinspiel und bot wenig Erfreuliches geschweige denn Erwähnenswertes. 'Überlebensversicherung' der Nordhessen, die derzeit auf Tabellenplatz 12 liegen, ist Stürmer Tobias Oliev: Von seinen elf Saisontreffern markierte er sieben in den zurückliegenden vier Partien und traf im Nachholspiel beim 3:2 über Eschborn doppelt. Unterstützt wird er an vorderster Front von Sebastian Schmeer, der zu Saisonbeginn von Wehen Wiesbaden in seine Heimat zurückkehrte.
Die Auswärtsbilanz von Schwalmstadt liest sich wie folgt: 10 Spiele, 4 Punkte, nur 1 Sieg (1:0 in Vellmar). Das ergibt den letzten Platz in der Auswärtstabelle. Doch Vorsicht, entpuppte sich doch der Vorletzte dieser Rangliste TSG Wörsdorf als frecher Gegner, der es der Viktoria gehörig schwer machte!